Islamisches Zentrum Hamburg
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Nachrichten Code : 42596
Datum der Veröffentlichung : 1/15/2014 5:19:00 PM
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Islamkunde 17 – Islam und Glaube 9 Redner: Ayatollah Dr. Ramezani Imam und Leiter des islamischen Zentrums Hamburg

Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen.

Aller Lobpreis gebührt Gott, dem Erhabenen, dem Herrn aller Welten. Wir danken Ihm für Seine Gnade und Seine Gaben und bitten Ihn um Hilfe und Rechtleitung in allem, was wir tun, und hoffen, dass Er uns in Seine Gunst aufnimmt. Sein Frieden und Segen seien mit unserem Propheten Muhammad (Friede sei mit ihm), seinen reinen Nachkommen (Friede sei mit ihnen) und seinen rechtschaffenen Gefährten. O Diener Gottes, ich rate mir selbst und Ihnen allen zur Ehrfurcht vor Gott und zum Gehorsam gegenüber Seinen Geboten.
Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen.
 
Aller Lobpreis gebührt Gott, dem Erhabenen, dem Herrn aller Welten. Wir danken Ihm für Seine Gnade und Seine Gaben und bitten Ihn um Hilfe und Rechtleitung in allem, was wir tun, und hoffen, dass Er uns in Seine Gunst aufnimmt. Sein Frieden und Segen seien mit unserem Propheten Muhammad (Friede sei mit ihm), seinen reinen Nachkommen (Friede sei mit ihnen) und seinen rechtschaffenen Gefährten. O Diener Gottes, ich rate mir selbst und Ihnen allen zur Ehrfurcht vor Gott und zum Gehorsam gegenüber Seinen Geboten.
Um weiter auf das Thema „Glaube aus islamischer Sicht“ einzugehen gibt es einige, weitere Punkte, deren Erläuterung die Kenntnis zum Thema steigert.
Zu diesen Dingen gehört die Tatsache, dass der Glaube sich keineswegs mit Zweifel oder Skeptik vereinbaren lässt. Wer also an Gott, seine Propheten und seine Schriften glaubt, der zweifelt seine Wege niemals an. Mit dem Zweifel fängt man nämlich an, dem Teufel zu gehorchen. Man muss allerdings beachten, dass Gott dem Teufel erlaubt hat, die Menschen anhand ihrer falschen Entscheidungen für sich zu gewinnen, dadurch möchte er die Gläubigen ganz klar von denen trennen, die zweifeln. Dies wird auch im Qur’an erwähnt, nämlich dass der Glaube der Gegensatz zum Zweifel ist und dass die Zweifler den Weg des Teufels zur Herrschaft über Ihre Herzen ebnen. Ein solcher Qur’anvers ist der folgende: „Und er hatte keine Macht über sie; allein Wir wollten denjenigen, der ans Jenseits glaubte, vor dem auszeichnen, der Zweifel darüber hegte.“[1]
Dieser Vers hat zu bedeuten, dass die Ungläubigen durch ihren eigenen Willen den Teufel befolgten und sich seiner Herrschaft unterwarfen, und daher keine Ausrede dafür haben. So sagt der Teufel: „Allah hat euch ein wahres Versprechen gegeben, ich aber versprach euch etwas und hielt es nicht. Und ich hatte keine Macht über euch, außer euch zu rufen; und ihr gehorchtet mir. So tadelt nicht mich, sondern tadelt euch selber.“[2]
Was die Verirrten also dazu führt, den Teufel zu befolgen, ist nichts anderes als ihre Zweifel.
Gott der Erhabene hat in zahlreichen Qur’anversen die Eigenschaften der Gläubigen erwähnt. Er hat Ihnen die Einsicht gegeben, mit der sie zwischen Recht und Unrecht unterscheiden können: „O ihr, die ihr glaubt, wenn ihr Allah fürchtet, wird Er euch Entscheidungskraft gewähren“[3] Er gibt ihnen die richtige Vorgehensweise vor: „Und fürchtet Allah. Und Allah lehrt euch.“[4] Eine weitere Eigenschaft der Gläubige ist die, dass Gott ihnen lehrt, wie sie ihren Ausweg aus dem Verwerflichen finden: „Und wer Allah fürchtet - Er wird seine Übel von ihm nehmen.“[5]
Es muss außerdem beachtet werden, dass der Glaube eine Sache der Wahl ist, daher spricht Gott im Qur’an gezielt an: „O ihr, die ihr glaubt“. Der Glaube wird nicht erzwungen sondern gewählt, man kann den Glauben nicht in einem Herzen erzwingen, vielmehr muss man ihn mit Argumenten und mit Weisheit erzeugen.
„Rufe zum Weg deines Herrn mit Weisheit und schöner Ermahnung auf, und streite mit ihnen auf die beste Art.“[6] So hat man beim Glauben die freie Wahl und solche Dinge werden durch Weisheit und Überzeugung geformt. So ist der Glaube gleichbedeutend mit Kenntnis und Überzeugung, nicht mit Zweifel und mit Klagen.


[1] 34:21
[2] 14:22
[3] 8:28
[4] 2:282
[5] 65:5
[6] 16:125


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