Islamisches Zentrum Hamburg
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Nachrichten Code : 189953
Datum der Veröffentlichung : 10/12/2017 10:48:00 AM
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E100 - E199



Nr. Name Kat. Herstellung Bew.
E100 Kurkumin F gelb, Gelbwurzel (Kurkumin), Bestandteil des Curry-Gewürz, täuscht z.B. bei Kartoffelflocken Frische vor. Fördert in hohen Dosen Gallenfluss +
E101 Riboflavin, Lactoflavin, Vitamin B1/B2 F Natürlicher, pflanzlicher, gelber Farbstoff. Auch als Vitamin B1/B2 bekannt. Früher wurde das 'gelbe' Vitamin B 2 in größeren Mengen aus Molke gewonnen. Wegen seiner gelblichen Farbe erhielt es zunächst den Namen Lactoflavin. Ein Baustein der Substanz ist die Zuckerart Ribose, worauf sich der heute gebräuchliche Name bezieht. Es kann aus natürlichen Quellen gewonnen werden, z.B. aus Bierhefe oder Molke, Überwiegend wird es chemisch-synthetisch hergestellt und neuerdings auch mit gentechnisch veränderten Mikroorganismen. +
E101a Lactoflavin
Phosphatester
F gelb, Verbindung des Riboflavins mit Phosphorsäure, es wird durch chemische Modifikation aus Riboflavin (E100) hergestellt. +
E102 Tartrazin F Hydrazingelb, Säuregelb, ist ein künstlicher gelber Azofarbstoff. Azofarbstoffe werden chemisch-synthetisch hergestellt, früher auf Basis von Steinkohleteer, heute von Erdöl. Tartrazin war in Deutschland nur begrenzt für Spirituosen und Liköre zugelassen und daher früher für Muslime irrelevant. Durch die Zusatzstoff-Harmonisierung in der EU ist das Anwendungsgebiet deutlich ausgeweitet worden. +
E104 Chinolingelb F künstlicher gelber Farbstoff, chemisch-synthetisch hergestellt +
E110 Gelborange S
Sunsetgelb FCF
F künstlicher, oranger Azofarbstoff, Azofarbstoffe bilden die größte und wichtigste Gruppe der zugelassenen Lebensmittelfarbstoffe. Sie werden chemisch-synthetisch hergestellt, früher auf Basis von Steinkohleteer, heute von Erdöl. +
E120 Cochenille,
Echtes Karmin,
Karminsäure
F natürlicher, tierischer roter Farbstoff, wird aus getrockneten weiblichen Schildläusen gewonnen, aus der Cochenille-Schildlaus (in Mittelamerika in Plantagen kultiviert). Eine synthetische Herstellung ist zwar auch möglich, bisher aber nicht überwiegend. Einige Halal-Wursthersteller setzen diesen Stoff ihrer Wurst zu, in diesen Fällen gehen wir davon aus, dass es halal-zertifiziert ist. Die Halal-Fähigkeit ist aufgrund des Ekel-Gefühls umstritten unter Gelehrten. m-haditec empfiehlt auf die Zutat zu verzichten und zertifiziert Produkte mit diesem Rohstoff nur dann, wenn ein Halal-Zertifikat vorliegt. - (+)
E122 Azorubin, Carmoisin F künstlicher, roter Azofarbstoff. Azofarbstoffe werden chemisch-synthetisch hergestellt, früher auf Basis von Steinkohleteer, heute von Erdöl. +
E123 Amaranth F künstlicher, roter Azofarbstoff. Azofarbstoffe werden chemisch-synthetisch hergestellt, früher auf Basis von Steinkohleteer, heute von Erdöl. +
E124 Cochenillerot A
Ponceau 4R
F künstlicher, roter Azofarbstoff. Azofarbstoffe werden chemisch-synthetisch hergestellt, früher auf Basis von Steinkohleteer, heute von Erdöl. +
E127 Erythrosin (rot) F künstlicher, roter Farbstoff, chemische-synthetische Herstellung. +
D128 Rot 2G F künstlicher, roter Azofarbstoff. Azofarbstoffe werden chemisch-synthetisch hergestellt, früher auf Basis von Steinkohleteer, heute von Erdöl. +
E129 Allurarot AC F künstlicher, roter Azofarbstoff. Azofarbstoffe werden chemisch-synthetisch hergestellt, früher auf Basis von Steinkohleteer, heute von Erdöl. +
E131 Patentblau V F künstlicher, blauer Farbstoff, chemisch-synthetische Herstellung +
E132 Indigotin
Indigokarmin
F künstlicher, blauer Farbstoff. Das klassische Indigoblau wurde lange Zeit aus pflanzlichen Rohstoffen hergestellt, aus den Blättern der Färberwaids, später ausschließlich aus der in Indien kultivierten Indigopflanze. Heute fast ausschließlich chemisch-synthetische Herstellung, biotechnische Verfahren für die Indigoproduktion in der Entwicklung; auch unter Nutzung gentechnisch veränderter Mikroorganismen. +
E133 Brillantblau FCF F künstlicher, blauer Farbstoff, chemisch-synthetische Herstellung. +
E140 Chlorophylle a+b
Chlorophylline
F natürliche, pflanzliche grüne Farbstoffe aus Blättern oder Gräsern, Extraktion aus Luzernen oder Nesseln mit Hilfe von Lösungsmitteln (synthetischer Alkohol oder Azeton). +
E141 Chlorophyllin
(Na- Cu-Chlorophyllin)
F Kupferhaltige Komplexe der Chlorophylle und Chlorophylline, natürliche pflanzliche grüne Farbstoffe, künstlich mit Kupfer angereichert, chemische Modifikation von Chlorophyll bzw. Chlorophyllinen (Variation der Kupfer- und Magnesiumanteile im Molekül) Chlorophylle werden aus Luzernen oder Nesseln extrahiert. +
E142 Brillantsäuregrün
Grün S
F künstlicher, Gründer Farbstoff aus Triarylmethan, chemisch-synthetische Herstellung. +
E150a Caramel
einfacher Zuckerkulör
F natürlicher, pflanzlicher brauner Farbstoff, wird durch das Erhitzen (Brennen) von Zucker mit Sauren und Basen hergestellt. Ausgangsprodukte für Zuckerkulör sind Kohlehydrate wie Zucker, Trauben- oder Invertzucker. Diese werden mit Reaktionsbeschleunigern auf 120-150°C erhitzt und unter Zugabe von starken Säuren abgekühlt. Die verschieden Zuckerkulöre (Sulfitlaugen-Zuckerkulör E 150b, Ammoniak-Zuckerkulör E 150c, Ammonsulfit-Zuckerkulör E 150d) werden nach dem jeweils verwendeten Reaktionsbeschleuniger eingeteilt. Bei der Herstellung von Zuckerkulör sind verschiedene gentechnische Anwendungen möglich. +
E150b Sulfitlaugen-Zuckerkulör F künstlicher, brauner Farbstoff auf pflanzlicher Basis, wird durch die Verwendung von Laugen und Sulfit aus Zuckerverbindungen hergestellt, siehe E150a. +
E150c Ammoniak-Zuckerkulör F künstlicher, brauner Farbstoff auf pflanzlicher Basis, wird mit Hilfe von Ammoniak aus Zuckerverbindungen hergestellt, siehe E150a. +
E150d Ammonsulfit-Zuckerkulör F künstlicher, brauner Farbstoff auf pflanzlicher Basis, wird mit Hilfe von Ammoniumsulfit aus Zuckerverbindungen hergestellt, siehe E150a. +
E151 Brillantschwarz BN
Schwarz PN
F künstlicher, schwarzer Azofarbstoff, Azofarbstoffe werden chemisch-synthetisch hergestellt, früher auf Basis von Steinkohleteer, heute von Erdöl. +
E153 Carbo medicinalis
medizinische Pflanzenkohle
F schwarzer natürlicher Stoff zumeist aus Pflanzenasche (z.B. Holzkohle), durch die unvollständige Verbrennung (Verkohlung) von organischem Material z.B. Knochen, Pflanzenabfälle. +
E154 Braun FK F künstliche, braune Mischung unterschiedlicher Azofarbstoffe, Azofarbstoffe werden chemisch-synthetisch hergestellt, früher auf Basis von Steinkohleteer, heute von Erdöl. +
E155 Braun HT F künstlicher, brauner Azofarbstoff, Azofarbstoffe werden chemisch-synthetisch hergestellt, früher auf Basis von Steinkohleteer, heute von Erdöl. +
D 160a Carotin
gemischte Carotine
beta-Carotin
F künstliche, orange Farbstoffe, kommen natürlicherweise in vielen Pflanzen vor, (z.B. Karotten), naturindentisch hergestellt (Pro-Vitamin A), Herstellung durch Extraktion aus Pflanzen und Pflanzenteilen, z.B. Möhren, Paprika, rotes
Palmöl auch biotechnisch mit Hilfe spezieller Mikroorganismen. Diese können auch gentechnisch verändert sein.
+
E160b Bixin, Norbixin,
Annato, Orlean
F natürliche, pflanzliche orange Farbstoffe aus den Samenkrusten des Annatto- oder Orleansstrauchs, Extrakt des in Peru und Brasilien wachsenden Annatto-Strauches (Bixa orellana), chemische Modifikation von Lycopin E 160d
bei der Gewinnung einzelner Carotinoide können gentechnische Anwendungen
genutzt werden.
+
E160c Paprikaextrakt
Capsanthin, Capsorubin
F natürliche, pflanzliche orangeroter Farbstoffe, Extrakt aus den reifen Schoten der Paprika (Capsicum annuum) +
E160d Lycopin F natürlicher, pflanzlich roter Farbstoff aus Tomatenschalen, wird teilweise auch künstlich hergestellt, siehe auch E160b +
E160e Beta-apo-8'-Carotinal (C30) F künstlicher Farbstoff, chemisch-synthetische Herstellung. +
E160f Beta-apo-8'-Carotinal (C30)
Ethylester
F künstlicher Farbstoff, chemisch-synthetische Herstellung. +
E161a Flavoxanthin F kommt als Blütenfarbstoff in Hahnenfuß, Löwenzahn, Besenginster, Stiefmütterchen, Akazienpollen usw. vor +
E161b Lutein F natürlicher Blattfarbstoff, kommt in Alfalfagras, Brennesselblättern, Algen Luzernen Palmöl, Eidotter u.a. vor, wird zumeist aus Brennnesseln oder Algen isoliert +
E161e Violaxanthin F im Stiefmütterchen (Violatricolor) enthalten, entsteht biosynthetisch aus Zeaxanthin, wird photochemisch zu Xanthoxin oxidiert +
E161g Canthaxanthin F kommt z.B. in Pfifferlingen und Flamingofedern vor, heute aber künstlich hergestellter gelboranger bis roter Farbstoff, synthetische Herstellung. +
E162 Beetenrot, Betanoin F Extrakt aus der Randenwurzel, roter Farbstoff aus der Roten Beete, als Extrakt aus den Wurzeln der Roten Rübe Verwendung als eingedickter oder pulverisierter Pflanzensaft +
E163 Anthocyane F natürlicher, pflanzlicher, hellrosa bis dunkelblauer Farbstoff aus zahlreichen Obst- und Gemüsesorten (z.B. aus Schalen von Trauben, Holunder), durch Extraktion aus roten Traubenrückständen, roten Beeren oder Rotkohl. +
E170 Calciumcarbonat F natürliche, mineralische weiße Farbstoffe (Kreide, Kalk), aus Calciumsalz und Soda (Natriumcarbonat) Calciumcarbonat fällt als schwer löslicher Niederschlag aus. +
E171 Titandioxid F künstlicher mineralischer weißer Farbstoff, Herstellung   aus natürlich in Gesteinen oder in Küstensanden vorkommenden Ilmeniterzen. +
E172 Eisenoxid und
Eisenhydroxid
F künstlicher, mineralische gelbe, rote oder schwarze Farbstoffe, Herstellung aus natürlich vorkommenden Eisenoxiden wie Ocker, Umbra oder Siena. Diese enthalten jedoch einige Verunreinigungen und besitzen eine geringere Farbintensität; daher verstärkt chemische Herstellung über kontrollierte Eisen-Sauerstoff-Reaktionen (Erhitzen, Glühen). +
E173 Aluminium F künstlicher, silbergrauer, mineralischer Farbstoff, Herstellung  aus Bauxit (Mineral) durch Elektrolyse. +
E174 Silber F natürlicher, mineralischer, silberner Farbstoff, Herstellung aus Erzen. +
E175 Gold F natürlicher, mineralischer, goldener Farbstoff, Herstellung aus Erzen. +
E180 Litholrubin BK
Rubinpigment
F künstlicher, roter Azofarbstoff. Azofarbstoffe werden chemisch-synthetisch hergestellt, früher auf Basis von Steinkohleteer, heute von Erdöl. +

Quelle: eslam.de


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